
Orte, die bleiben und Menschen, die gehen.
Manche Orte begleiten uns ein Leben lang – auch wenn wir längst weitergezogen sind. Ein Club aus der Jugend, ein Kopfsteinpflaster, das immer nass war, oder eine Brücke voller Liebesschlösser. Architektur ist nicht nur Kulisse, sie ist Teil unserer Erinnerungen. Warum uns manche Orte nicht loslassen und wie wir selbst Spuren hinterlassen – darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Architektur des Ortes: Wie viel Tradition verträgt die Zukunft?
Wie viel Ortsbezug braucht Architektur? Drei Orte in Stuttgart – drei radikal unterschiedliche Architekturhaltungen: die visionäre Weißenhofsiedlung, die traditionsbewusste Kochenhofsiedlung und das hochmoderne Mercedes-Benz-Museum. Doch wo verläuft die Grenze zwischen sensibler Ortsbezogenheit und rückwärtsgewandtem Konservatismus? Wann wird Regionalität zur architektonischen Qualität – und wann zur nationalistischen Abschottung? Ein Blick auf Architektur als Spiegel gesellschaftlicher Strömungen.

Dark & Dirty - Dunkelheit als Teil des Konzepts
Disco, Club, Pub, Bar, Kneipe, Bordell - in manchen Settings gehören dunkle Räume zum Konzept. Wenn die Dunkelheit nicht natürlich ist, wird sie künstlich erzeugt, zum Beispiel durch abgedunkelte Fenster, Türen, dunkel gestrichene Wände und Möbel. Sie ist die Voraussetzung für die Atmosphäre, die geschaffen werden soll.

P11 - Ein perfekter sozialer Raum
Was macht einen Raum zu etwas Besonderem? Was macht ihn zu einem Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Lebenswelten zu verschiedenen Zeiten zusammenkommen, sich begegnen und austauschen? Für mich sind das "Social Spaces" - Räume gelebter Vielfalt. Ein Beispiel eines perfekten Kneipenbarclubcafés.

Tasche, Tasse, Ring - die Geschichte der Frauen in Objekten
In ihrem Buch Die Dinge. Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten erzählt Annabelle Hirsch die Geschichte der Frauen auf ungewöhnliche Weise: durch die Dinge, die ihren Alltag, ihre Träume und Kämpfe prägten. Von alltäglichen Gegenständen wie der Nähnadel bis hin zu Kunstwerken reicht die Sammlung – und zeigt, wie Frauen über Jahrhunderte hinweg Räume und Freiheiten für sich eroberten.

Bibliotheken - die neuen Wohnzimmer der Stadt
Die Bedeutung von Bibliotheken geht heute weit über das Angebot von Büchern hinaus - sie sind vielmehr die neuen Wohnzimmer der Stadt, Orte der Kreativität und der Begegnung. Damit sind sie hochgradig soziale Orte. Drei Beispiele aus Groningen, Aarhus und Oslo.

Gewohnheit und Gestaltung
Gewohnheit ist wie Architektur: statisch. Was uns tagtäglich umgibt - Größen, Farben, Formen, Verhaltensweisen - wird Teil von uns selbst und wird oft nicht mehr explizit wahrgenommen. Ein Aufenthalt in einer anderen Umgebung, ein “Tapetenwechsel”, erweitert nicht nur das Wissen über andere Kulturen und Regionen, sondern macht uns auch unsere eigenen Gewohnheiten bewusst. Ein mehrtägiger Aufenthalt in Ägypten hat mir gezeigt, wo meine Gewohnheiten in Bezug auf den mich umgebenden Raum bereits statisch geworden sind.

Matri:architektur im Gesundheitsbau?
Über den Zusammenhang von Gender und Architektur wird derzeit viel diskutiert - vor allem im Bereich der Stadtplanung gibt es eine Reihe von Initiativen, Projekten und Publikationen, die eine feministische Stadtplanung untersuchen und einfordern. Interessant und bisher wenig beachtet ist der Zusammenhang von Frauen in der Gesundheitsarchitektur.

Brückenobjekte
Was haben Urlaubserinnerungen, das Lieblingskuscheltier, Souvenirs, Fotos und Autoaufkleber gemeinsam? Sie bauen Brücken. Zur Vergangenheit, zu anderen Orten, zu anderen Menschen, zu anderen Situationen.

Social Design vs. Toilettenverordnung
Was hat eine Toilettenverordnung mit Social Design zu tun? Einiges.

Bücher zwischen Büchern, Bedarf und Bedürfnis

Mensch und Raum haben eine Affäre - eine “affaire du coeur”
Mensch und Raum sind in ständiger Wechselwirkung zueinander. Meistens unbemerkt und unbewusst. Schade eigentlich - lasst uns genauer hinschauen.

Zerstörung
Über die Zerstörung dessen, was uns umgibt. Am Beispiel von #russiainvadesukraine.

Impfen im Supermarkt
Viele Gebäude haben ein Skelett (Tragwerk) und eine Haut (Fassade). Oder um es mit den Worten des Architekten Reinier de Graaf zu sagen: “Four walls and a roof”. Innerhalb dieser vier Wände und des Daches ist vieles möglich. Ein Beispiel dafür sind Impfzentren.